Du musst diese Begriffe nicht auswendig lernen. Mit der Suchfunktion deines Browsers (Strg+F oder ⌘+F) findest du ein Wort schnell wieder.
Aktie
Ein kleiner Eigentumsanteil an einem Unternehmen. Du kannst durch steigende Kurse und Dividenden Geld verdienen, aber auch deinen gesamten Einsatz verlieren.
Ausschüttend
Ein ausschüttender Fonds zahlt Erträge regelmäßig an dich aus. Die Höhe ist nicht garantiert; für eine Wiederanlage musst du dich selbst kümmern oder eine automatische Wiederanlage einrichten.
Broker
Ein Anbieter, über den du Wertpapiere kaufen und verkaufen kannst. Häufig gehört ein Depot dazu; Gebühren und Handelsmöglichkeiten unterscheiden sich.
Depot
Das Konto für deine Wertpapiere, etwa Aktien und Fondsanteile. Geld für Käufe und Verkaufserlöse läuft normalerweise über ein separates Verrechnungskonto.
Diversifikation
Du verteilst dein Geld auf verschiedene Anlagen, Unternehmen, Branchen oder Länder. Das verringert die Abhängigkeit von einzelnen Anlagen, verhindert aber nicht alle Verluste.
Einlagensicherung
Die gesetzliche Einlagensicherung schützt bei erfassten Instituten grundsätzlich insgesamt bis zu 100.000 Euro je Person und Bank, zum Beispiel auf Tagesgeld-, Festgeld- und Sparkonten. Prüfe Bank und Sicherungssystem: Nicht jedes Produkt ist eine geschützte Einlage, und Kursverluste von Wertpapieren sind nicht abgesichert.
ETF
ETF steht für „Exchange Traded Fund“, also börsengehandelter Fonds; viele ETFs bilden einen Index nach. Das sagt allein noch nichts über breite Streuung aus: Ein Themen-ETF kann auf wenige Bereiche konzentriert sein.
Fonds
Ein gemeinsamer Anlagetopf, an dem du Anteile kaufst. Je nach Strategie investiert er beispielsweise in Aktien, Anleihen oder Immobilien; ETFs sind ebenfalls Fonds.
Freistellungsauftrag
Damit beauftragst du eine Bank, Kapitalerträge bis zum zugewiesenen Betrag ohne Abzug von Kapitalertragsteuer auszuzahlen. Alle deine Freistellungsaufträge zusammen dürfen den für dich geltenden Sparer-Pauschbetrag nicht übersteigen.
Index
Eine Kennzahl für die Entwicklung einer nach festen Regeln ausgewählten Gruppe von Anlagen. Ein Aktienindex kann viele Länder abdecken oder sich nur auf ein Land oder eine Branche beschränken.
Inflation
Das allgemeine Preisniveau steigt: Für denselben Geldbetrag kannst du weniger kaufen. Auch wenn dein Kontostand wächst, kann seine Kaufkraft sinken, wenn Preise stärker steigen als dein Ertrag nach Kosten und Steuern.
Kostenquote (TER)
Die „Total Expense Ratio“ nennt bestimmte jährlich anfallende Fondskosten als Prozentsatz des Fondsvermögens; sie werden aus dem Fonds bezahlt. Trotz des Namens sind nicht alle Kosten enthalten, etwa Handelsgebühren deines Brokers und Transaktionskosten innerhalb des Fonds.
Liquidität
Wie schnell du eine Anlage zu Geld machen und darüber verfügen kannst. Schnelle Verkäuflichkeit bedeutet nicht, dass du ohne Verlust verkaufen kannst.
Rendite
Der Gewinn oder Verlust einer Anlage im Verhältnis zum eingesetzten Geld, meist als Prozentwert pro Jahr angegeben. Achte darauf, ob Kosten, Steuern und Inflation bereits berücksichtigt sind; ein Guthabenzins allein beschreibt nicht jede Rendite.
Risiko
Die Möglichkeit, dass sich deine Anlage schlechter entwickelt als erwartet und du Geld verlierst. Dazu gehören etwa Kursschwankungen, Zahlungsausfälle und der Verlust von Kaufkraft.
Sondervermögen
Bei entsprechend ausgestalteten Investmentfonds wird das Fondsvermögen getrennt vom eigenen Vermögen der Fondsgesellschaft gehalten und gehört bei deren Insolvenz nicht zur Insolvenzmasse. Das schützt nicht vor Kursverlusten oder Ausfällen der Anlagen im Fonds.
Sparplan
Du investierst automatisch regelmäßig einen festgelegten Betrag, etwa in einen ETF. Das erleichtert die Routine, garantiert aber weder Gewinn noch einen günstigen Kaufpreis.
Thesaurierend
Ein thesaurierender Fonds behält Erträge im Fonds und legt sie wieder an, statt sie dir auszuzahlen. Das kann den Zinseszinseffekt unterstützen, macht die Anlage aber weder risikofrei noch automatisch steuerfrei.
Zinseszins
Wenn gutgeschriebene Zinsen mit angelegt werden, können sie selbst wieder Zinsen verdienen. Bei Fonds kann die Wiederanlage von Erträgen ähnlich wirken, ihre zukünftigen Erträge und Kurse sind aber nicht fest zugesagt.